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Lösch­grup­pen­fahr­zeug LF8/6
Unser Lösch­be­zirk ist mit einem DIN genorm­ten Lösch­grup­pen­fahr­zeug LF 8/6 aus­ge­stat­tet. Damit sind wir in der Lage inner­halb kür­zes­ter Zeit mit einer Per­so­nal­stär­ke von 9 Mann und einer tech­ni­schen Aus­stat­tung zur Brand­be­kämp­fung und tech­ni­scher Hil­fe vor Ort zu sein. Unser Fahr­zeug ist somit ein wah­rer All­roun­der, viel­fäl­tig ein­setz­bar mit einem hohen Ein­satz­wert für den Feu­er­wehr­dienst.
 

Das Fahr­zeug wur­de von uns in ver­schie­de­nen Berei­chen umge­baut und unse­ren Bedürf­nis­sen ent­spre­chend ange­passt, sodass wir damit schnell und pro­fes­sio­nell Hil­fe leis­ten kön­nen.
 

"Unser Auto"
Man kann mit Recht behaup­ten, dass die­ses Fahr­zeug ein zen­tra­les Ele­ment unse­rer Feu­er­wehr dar­stellt. „Unser Auto“ ist nicht nur Mit­tel zum Zweck, son­dern unser Haupt­werk­zeug bei Übung und Ein­satz. Wir haben viel Zeit und Mühe in die Anpas­sung und Ver­bes­se­rung der Aus­stat­tung inves­tiert und hof­fen, dass uns das Lösch­fahr­zeug noch lan­ge erhal­ten bleibt.
 

Feu­er­wehr­pum­pe

Im Heck befin­det sich die fest ein­ge­bau­te Feu­er­wehr­krei­sel­pum­pe zur Lösch­was­ser­för­de­rung. Die Pum­pe bringt min. 800 Liter Was­ser pro Minu­te bei einem Aus­gangs­druck von min. 8 bar. Somit kann die­ses Fahr­zeug den Lösch­an­griff einer Grup­pe leicht ver­sor­gen. Der ange­schlos­se­ne, eben­falls fest ein­ge­bau­te Tank von 600l Was­ser dient als Puf­fer im Was­ser­för­der­dienst und kann bei klei­ne­ren Brän­den genutzt wer­den. Grund­sätz­lich ist die Was­ser­men­ge aber zu gering um ohne eine zusätz­li­che Was­ser­ver­sor­gung einen Lösch­an­griff gesi­chert fah­ren zu kön­nen. Der Maschi­nen­stand ist klar und ver­ständ­lich auf­ge­baut. Die Pum­pe funk­tio­niert ohne digi­ta­le Steue­rung und elek­tro­ni­sche Unter­stüt­zung. Ein­fach und robust.
 

Atem­schutz
Ein hoher tak­ti­scher Wert stellt die Mög­lich­keit dar, uns wäh­rend der Fahrt mit den Atem­schutz­ge­rä­ten aus­zu­rüs­ten. Somit kön­nen sich zwei Feu­er­wehr­män­ner schon auf der Anfahrt zur Ein­satz­stel­le ohne gro­ßen Zeit­ver­lust die­se wich­ti­ge Schutz­aus­rüs­tung anle­gen. Wei­te­re Atem­schutz­ge­rä­te befin­den sich in einem seit­li­chen Gerä­te­raum wo wir eine sog. Atem­schutz­sta­ti­on auf­ge­baut haben. Hier kön­nen sich die Feu­er­wehr­leu­te direkt für den Atem­schutz­ein­satz aus­rüs­ten und haben alle wich­ti­gen Gegen­stän­de wie Funk­ge­rä­te, Feu­er­wehr­axt und Lei­nen­beu­tel zen­tral zur Ver­fü­gung.

 

Schläu­che und Arma­tu­ren
Zur Was­ser­för­de­rung, Wei­ter­lei­tung und Abga­be nut­zen wir Schläu­che und Arma­tu­ren ver­schie­de­ner Grö­ßen. Wich­ti­ge Gerä­te sind z.B. unser Schnell­an­griff­ver­tei­ler, mit dem man direkt beim Set­zen des Ver­tei­lers schon die Schlauch­ver­bin­dung zur Pum­pe mit aus­ge­legt hat. Die­se Ein­rich­tung haben wir nach­träg­lich instal­liert.

 

Steck­lei­ter
Unser Fahr­zeug ist mit einer 4-tei­li­gen Steck­lei­ter zur Men­schen­ret­tung aus­ge­stat­tet. Die­ses Ret­tungs­ge­rät bil­det für alle Blick­wei­ler Bür­ger den gesetz­lich vorg­schrie­be­nen zwei­ten Ret­tungs­weg Ihrer Woh­nun­gen. Im Ein­satz­fall muss die Lei­ter in kür­zes­ter Zeit abge­la­den, zusam­men­ge­setzt und auf­ge­stellt wer­den kön­nen. Desshalb trai­nie­ren wir dies sehr oft, damit jeder Hand­griff sitzt.

 

Eine klei­ne Werk­statt mit Kraft­werk
Die tech­ni­sche Aus­stat­tung reicht von ein­fa­chen Werk­zeu­gen wie Beil, Ham­mer und Säge bis hin zur Motor­sä­ge, Tauch­pum­pe und einem gro­ßen Strom­erzeu­ger, denn wir machen unse­ren Strom im Ein­satz selbst um unse­re elek­tri­sche Tauch­pum­pe oder die Halo­gen­schein­wer­fer betrei­ben zu kön­nen.
 

 

Tech­ni­sche Daten LF8/6, Flo­ri­an Blies­kas­tel 7/42

Fahr­ge­stell Mer­ce­des Benz 814
Auf­bau Metz
Bau­jahr: 1992
Motor­leis­tung: 140 PS