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Nach dem zwei­ten Welt­krieg muss­te die Feu­er­wehr, auf Anord­nung der fran­zö­si­schen Mili­tär­re­gie­rung, neu auf­ge­baut wer­den. Die Dienst­plä­ne wur­den damals vom Kreis­füh­rer auf­ge­stellt, an die sich die Blick­wei­ler Feu­er­wehr, unter der Lei­tung von Wehr­füh­rer Alfons Schön­dorf, zu hal­ten hat­te. Bemer­kens­wert ist dabei sei­ne Anspra­che an die Mann­schaft mit der Wie­der­auf­nah­me des Feu­er­wehr­diens­tes.

Unter Alfred Schet­ting, der ab April 1946 die Wehr­füh­rung über­nahm, kamen zu den 16 alt­ge­dien­ten, frei­wil­li­gen Feu­er­wehr­män­ner im Juli 1947 wei­te­re 20 Mann dazu, so daß wie­der eine star­ke Feu­er­wehr­mann­schaft bei­sam­men war. Auf einem 4-räd­ri­gen, hand­ge­zo­ge­nen Wagen, kam die im Jah­re 1943 von der Fir­ma METZ beschaff­te und heu­te noch vor­han­de­ne 2-Takt-Motor­pum­pe bei Übun­gen und Ernst­fäl­len zum Ein­satz. Das erfor­der­li­che Schlauch­ma­te­ri­al muss­te ebe­falls auf dem Wagen mit­ge­führt wer­den. Bis zu sei­nem Tode, gegen Ende des Jah­res 1956, lei­te­te Alfred Schet­ting die Feu­er­wehr.

Nach der erfor­der­li­chen Wahl ging die Wehr­füh­rung ab 1957 auf Her­mann Kihm über. Er mach­te sich gegen­über der Gemein­de für eine wei­te­re und bes­se­re Aus­rüs­tung stark und so wur­de eine neue Trag­kraft­sprit­ze mit Anhän­ger beschafft, der von Hand oder von den Trak­to­ren gezo­gen wer­den konn­te, die von eini­gen Wehr­män­nern zur Ver­fü­gung gestellt wur­den.

Mit Beginn des Jah­res 1962 began­nen die Wehr­män­ner in eige­ner Regie mit dem Aus­bau des Spei­chers zu dem heu­ti­gen Unter­richts­raum. Unter­stützt wur­den sie dabei von dem Zim­mer­mann Lud­wig Mül­ler, dem Schrei­ner­meis­ter Karl Mül­ler und dem Schmie­de­meis­ter Johann Lörsch. Im Herbst fol­gen­den Jah­res war der Raum bezugs­fer­tig und konn­te von der Wehr genutzt wer­den.

 

Im März 1963 wur­de der Fan­fa­ren­zug gegrün­det, dem 2 Tromm­ler und 12 Blä­ser ange­hör­ten. Die Lands­knecht­trom­meln sind nach einem von Fer­di­nand Schuler gefer­tig­ten Ent­wurf und zuge­schnit­te­ner Vor­la­ge in Eigen­ar­beit gestri­chen wor­den. Der Fan­fa­ren­zug, unter der Lei­tung von Her­mann Kihm, betei­lig­te sich bei Jubi­lä­ums­fes­ten der Feu­er­weh­ren und bei sons­ti­gen Anläs­sen, wie zum Bei­spiel auch bei Geburts­tags­feie­ren der Wehr­män­nern.