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Gerätehaus Blickweiler

Gerätehaus Das Feuerwehrgerätehaus Blickweiler ist eines der ältesten Gerätehäuser im Stadtgebiet. Es ist historisch aus den Anforderungen der Nachkriegszeit erwachsen und mit modernen Funktionsbauten nicht zu vergleichen. Die Bausubstanz ist marode und in keinster Weise mehr den aktuellen baulichen wie technischen Standards entsprechend. Bei einer sicherheitstechnischen Überprüfung im Rahmen einer verantwortlichen Unfallverhütung würden sich erhebliche Mängel zeigen.
 
Die im aktuellen Brandschutzbedarfsplan der Stadt Blieskastel erstellten Beschreibung (Kapitel 10.2.6 „Feuerwehrhaus Blickweiler“) gibt den aktuellen Zustand treffend wieder:
 

Lager „Das Feuerwehrhaus in Blickweiler steht am Dorfplatz des Stadtteils. Es wurde noch vor dem Krieg errichtet und in den 50iger-Jahren umgebaut. Im unteren Teil des Gebäudes ist das Löschgruppenfahrzeug des Löschbezirks und dahinter ein Tragkraftspritzenanhänger abgestellt.

 

 

umkleide Ebenfalls ist in diesem Bereich die Einsatzkleidung untergebracht. Da das Feuerwehrhaus keine Werkstatt und Lagerräume besitzt sind in der Garage auch eine Werkbank sowie Lagerregale mit Schläuchen und Gerätschaften abgestellt. Der Bereich wird dadurch stark verengt. Sowohl im Erdgeschoß als auch im Obergeschoß befinden sich getrennte Toiletten.

 

 

tor_undicht Im Heizraum der Ölheizung neben dem Fahrzeugstellplatz ist auch eine Dusche eingebaut. Daneben wird er auch als Lagerraum genutzt. Das einst selbst gebaute Schiebe-Falttor des Gebäudes ist dringend erneuerungsbedürftig. Zum einen ist es zu klein und nicht mehr unfallsicher, zum anderen ist es nur einfachverglast und undicht.

 

 
 
 

treppenaufgang Über eine steile Holztreppe, die an der Rückwand des Stellplatzes angebracht ist, erreicht man den Schulungs- und Aufenthaltsraum im Dachgeschoß. Er ist für kameradschaftliche Zwecke mit einer Thekenanlage sowie einer kleinen Teeküche ausgestattet. Der Schulungs- und Aufenthaltsraum besitzt keinen ersten Rettungsweg und ist nur über die offene Holztreppe ohne Treppenraum zugänglich. Um einen zweiten Rettungsweg anzudeuten, wurde vor ein Fenster ein anleiterbares Stahlpodest als Behelfsausstieg angebracht.

 

 
 

Schulungsraum Getrennte Umkleideräume, ein Raum für die Jugendwehr, ein Lager- und Werkstattraum, ein Büroraum und eine Nachrichtenzentrale sind nicht vorhanden. Die Sanitärräume sind dringend sanierungsbedürftig. Eine Wärmedämmung ist nicht angebracht, der Schlauchturm des Gebäudes wird nicht mehr genutzt und ist stillgelegt.

 

abstand Das Gebäude befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand. Da es beidseitig angebaut ist, ist ein Umbau oder eine Erweiterung nur schwer möglich. Vor dem Gebäude stehen bei Einsätzen nur wenige Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Für die Feuerwehr sollten mindestens sechs Parkplätze ausgewiesen sein.Die erforderlichen Flächen für die Feuerwehr und die Nutzung als gefälliger Marktplatz und Ortsmittelpunkt bilden einen Widerspruch.

 

 

 

 

 

ausfahrt-lf Die allgemeinen Mängel und der Zustand des Gebäudes sind den Verantwortlichen hinreichend bekannt und es bedarf an dieser Stelle keine weiteren Ausführungen bzgl. der baulichen Mängel. Das Gebäude ist nicht mehr zeitgemäß und nur durch erhebliche Investitionen sanierbar. Die gesetzlichen Vorgaben des Arbeitsschutzes, der Gemeindeunfallversicherung und einschlägiger Normen sind nicht dort umsetzbar. Insbesondere die geforderten Flächen und deren Nutzung stehen in einem Interessenskonflikt zur eigentlich angedachten kulturellen Nutzung des Dorfplatzes.